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| Reinluft
oder Rohluft - welche Anlage ist für die Bedürfnisse
Ihres Unternehmens geeignet? Was ist der Unterschied zwischen
diesen beiden Absaugtechniken? Der folgende Beitrag gibt Ihnen
Antwort auf diese Fragen. |
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Bei
Rohluftanlagen befindet sich der Ventilator zwischen
den Holzbearbeitungsmaschinen und dem Entstauber oder der Filteranlage.
Die Holzbearbeitungsmaschine saugt durch den Ventilator die
mit Spänen und Staub verunreinigte Luft (Rohluft) an, die
anschließend in den Entstauber bzw. die Filteranlage gedrückt
wird. Der Entstauber bzw. die Filteranlage stehen dabei unter
Überdruck, weshalb Rohluftanlagen auch Überdruckanlagen genannt
werden. |
| Rohluftanlagen
können sehr einfach gebaut sein. Die gebräuchlichste Bauart
ist die sog. Filtersack-oben/ Spänesack-unten-Bauweise.
Die Rohluft bläst den Filter und den Spänesammelsack auf.
Nachteilig wirkt sich bei diesem Prinzip aus, dass der Überdruck
im Inneren der Filter den Staub nach außen drückt,
so dass dieser bei der kleinsten Undichtigkeit aus dem Entstauber
bzw. der Filteranlage austritt und sich wieder im Raum verteilt.
Das
Laufrad des Ventilators muss sehr offen gebaut sein, weil
dieser ständig von Staub und Spänen passiert wird; größere
Stücke müssen durch das Laufrad transportiert werden,
ohne dass sich Fremdkörper im Ventilator verkeilen können.
Durch den ständigen Aufprall von Spänen und Staub
entsteht hoher Verschleiß am Laufrad, der Wirkungsgrad fällt
im Vergleich mit einem Reinluftventilator deutlich ab. |
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| Vorteil
der Rohluftentstauber ist allerdings, dass sie durch ihre
einfache Konstruktion verhältnismäßig preisgünstig
sind.
Im
Holzgewerbe dürfen in der Werkstatt keine Rohluftanlagen
aufgestellt werden, die Luft von offenen Anlagen in Filteraufstellräumen
oder im Freien darf nicht zurückgeführt werden. Die in der
abgesaugten Luft enthaltene Wärme wird nicht mehr in den Werkstattraum
zurückgeführt, so dass die Werkstatt abkühlt. |
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Bei
Reinluftanlagen befindet sich der Ventilator hinter
dem Filter. Die mit Staub und Spänen beladene Luft wird durch
den Filter angesaugt und gereinigt bevor sie den Ventilator
passiert. Das Gehäuse des Entstaubers oder der Filteranlage
steht unter Unterdruck, deshalb werden Reinluftanlagen auch
Unterdruckanlagen genannt. |
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Filterprinzip der Unterdruckanlage funktioniert nur mit einem
vollständig umhausten Filter. Diese aufwendigere Kontruktion
führt zu höheren Produktionskosten. Bei Undichtigkeiten
wird die umgebende Luft zum Druckausgleich in den Filterraum
hineingesaugt, es kann also kein Staub nach außen dringen. |

| Da
der Ventilator nur mit der Luft in Berührung kommt, kann
das Laufrad als Hochleistungslaufrad ausgeführt werden, d.h.
im Ventilatorgehäuse können sehr kleine Luftspalten angebracht
werden, die in Verbindung mit dem geschlossenen Laufrad der
Reinluftanlage gegenüber dem Rohluftventilator zu einem sehr
viel höheren Wirkungsgrad verhelfen.
Reinluftanlagen dürfen bis 6.000 m³/h Absaugleistung
direkt im Arbeitsraum aufgestellt werden, wenn die entsprechende
Prüfung der Baureihe vorliegt, so dass die warme Luft in der
Werkstatt erhalten bleibt. Geschlossene
Filterbauweise kann Rohluftseitig und Reinluftseitig betrieben
werden. |
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