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AQS - AL-KO Qualität und Sicherheit

"Total Quality Management" - ein oft zitiertes Stichwort, wenn es um moderne Unternehmensführung geht. Was heißt "rundum Qualität" konkret für AL-KO? Welchen Platz nimmt Qualitätssicherung in der Firmenphilosophie ein?
AQS bedeutet weit mehr als die Fertigung einwandfreier Produkte. Sehen Sie selbst, wie umfassend die Unternehmensgruppe AL-KO ihr Leitmotiv Qualität und Sicherheit definiert:

Zufriedene Kunden
Hochwertige Produkte, umfassende Dienstleistungen und nicht zuletzt freundlicher Service sichern langfristig die Zufriedenheit unserer Kunden. Wer sich für AL-KO Geräte, Anlagen oder Zubehör entscheidet, darf nicht enttäuscht werden. Dazu gehört auch, für alle Verbraucher ein offenes Ohr zu haben, sollten sie Kritik üben oder Verbesserungswünsche äußern. Schließlich sind wir von der Markentreue unserer Kunden abhängig. Sie gewährleistet eine gute Auftragslage und sichert so unsere Arbeitsplätze. Übrigens: In unserer Philosophie sind auch unsere Kollegen interne Kunden oder Lieferanten!

Effiziente Arbeitsprozesse
Schon beim Kauf neuer Produktionsanlagen achtet AL-KO auf deren Wirtschaftlichkeit. Ältere Anlagen werden - wo nötig - nachgerüstet. So konnte die AL-KO Geräte GmbH mit Hilfe moderner EDV ihr Lager so neu organisieren, daß heute 50 bis 80 Prozent mehr Aufträge als bisher an einem Tag abgewickelt werden. Die Spezialisten im AL-KO Logistikzentrum erkennen frühzeitig Engpässe und Überkapazitäten. Professionelles Projektmanagement erzielt gewinnbringenden Marktvorsprung, Herstellungsprozesse werden mit CAD-Systemen simuliert und die bereits 1992 eingeführte flexible Arbeitszeit gleicht saisonale Auftragsschwankungen aus. Den Ersatzteilservice konnte AL-KO so verbessern, daß nun jedes angeforderte Teil nach zwei bis drei Tagen beim Kunden ankommt!

Niedrige Kosten
Kostenminimierung ist ein wichtiger Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Vermeidbarer Materialabfall und vergeudete Energie steigern die Produktionskosten der Erzeugnisse unnötig. Deshalb setzt AL-KO konsequent auf intelligente Sparsamkeit, ohne daß dabei jedoch die Qualität der Produkte leiden darf. Beispielsweise reduziert eine neue Roboterschweißanlage Wege- und Transportkosten nachhaltig, moderne EDV-Anlagen machen Lagerhaltung so kostengünstig wie möglich, und am Standort Ichenhausen wurde ein besonders wirtschaftliches Kühlsystem installiert. Die AL-KO Einkäufer achten zudem auf günstige Preise und bestellen zum richtigen Zeitpunkt.

Frühzeitige Zertifizierung
Immer deutlicher zeichnet sich ab, daß künftig kein Industriebetrieb ohne eine Zertifizierung nach ISO 9000 bis 9004 wettbewerbsfähig bleiben wird. Erst recht gilt dies für ein international tätiges Unternehmen wie AL-KO. Dem AL-KO Qualitätssicherungssystem hat die Landesgewerbeanstalt Bayern schon im Dezember 1993 das Zertifikat nach DIN ISO 9001 verliehen und das AL-KO Werk Obdach war der erste österreichische Hersteller von Garten- und Heimwerkergeräten, der mit dem ISO 9001 Zertifikat ausgezeichnet wurde. Mit der Zertifizierung allein ist es freilich nicht getan: Im Drei-Jahres-Abstand stehen Re-Zertifizierungen an. Bestandene Audits geben Kunden und Lieferanten die Sicherheit eines funktionierenden Qualitätsmanagements.

Regelmäßige Weiterbildung
Rasche Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft verlangen von jedem Einzelnen große Lernbereitschaft - und das ein Leben lang. Das AL-KO College soll deshalb allen Mitarbeitern vielfältiges Fach- und Führungswissen vermitteln und ihre beruflichen Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten. Durch ein breit gefächertes Angebot an praxisnahen Seminaren, Gesprächen, Workshops und Schulungen bietet das AL-KO College allen Mitarbeitern vom Azubi bis zum Manager eine ideale Gelegenheit, sich aktiv und selbständig für die eigene Fortbildung zu engagieren. Intensiv genutzte Weiterbildung ist unsere Chance für die Zukunft!

Ständige Verbesserungen
Ob Fertigung, Marketing, Logistik, interne Kommunikation oder Kundenfreundlichkeit – es gibt nichts, was sich nicht optimieren ließe. Die AL-KO Mitarbeiter finden ständig neue Wege, um eingefahrene Gleise zu verlassen und nach besseren Lösungen zu suchen. Das betriebliche Vorschlagwesen ist nur eine Möglichkeit. Eine eigens dafür eingesetzte Steuergruppe sucht nach effizienten Wegen, Verbesserungen in die Tat umzusetzen. Teilweise erarbeiten auch Wissenschaftler gemeinsam mit AL-KO Mitarbeitern optimale Praxislösungen. So entwickelten Experten von der FH Augsburg neue Marketingstrategien für Absauganlagen. Selbstverständlich ist bei AL-KO auch die regelmäßige Teilnahme an Fachmessen und Ausstellungen.

Gemeinsame Ziele
Kollegialität und Teamgeist werden bei AL-KO großgeschrieben. Gemeinsame Freude über Erfolge, Verständnis für die anderen, Ehrlichkeit im Umgang mit Kollegen und gezielte Förderung des Nachwuchses schaffen ein gutes Betriebsklima. Ein Beispiel: Als sich im März 1998 ein Produktionsengpaß bei der Rasenmähermontage abzeichnete, haben auch die Mitarbeiter des Angestelltenbereichs freiwillig zwei Arbeitstage in der Montage gearbeitet. Teamgeist und Flexibilität sind bei AL-KO ganz besonders gefragt, da die Unternehmensgruppe weltweit agiert und in ihr Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zusammenarbeiten - von Brasilien bis China.

Überlegte Entscheidungen
Fachwissen allein reicht nicht aus, um im modernen Industrieunternehmen wichtige Entscheidungen zu treffen. Auch Orientierungswissen ist gefragt, um die komplexen Zusammenhänge der betrieblichen Abläufe zu verstehen. Ansonsten besteht die Gefahr, daß Erlerntes ohne Rücksicht auf die jeweilige Situation angewendet wird; ohne dabei alle möglichen Konsequenzen zu bedenken und dafür auch persönliche Verantwortung zu übernehmen. Die Veranstaltungen des AL-KO Colleges helfen unseren Mitarbeitern, Fachwissen mit Orientierungswissen optimal zu kombinieren.

Fehlerfreie Produkte
AL-KO strebt Nullfehler-Fertigung an - ein ehrgeiziges Ziel. Robotergesteuerte, hochpräzise arbeitende Fertigungsanlagen und der Einsatz von 3D-CAD helfen dabei. Jeder Mitarbeiter weiß: Schlechte Qualität darf erst gar nicht entstehen, denn Nachbesserungen sind teuer, ineffizient und beeinträchtigen die Termintreue. Außerdem werden Mitarbeiter verärgert, Kunden enttäuscht, Rohstoffe vergeudet und Energie verschwendet.